Archiv der Kategorie: Textbeiträge

#DEFAzember 2018 – Ein Fazit?

Bereits im Frühjahr riefen Becci und Christopher vom Podcast Kulturpessimist*innen zum Themenmonat „DEFAzember“ auf. Die Wahlheimat der beiden ist Potsdam. Nach eigener Aussage wohnen sie nur unweit von den Babelsberger Studios entfernt, in denen die DEFA zu DDR-Zeiten und etwas darüber hinaus ihr (Un)wesen trieb.  Und genau wie Becci bin ich zwar im Westen aufgewachsen, die Filme der DEFA gehören dennoch fest zu meiner Kindheit. Daher schmissen wir Ende November noch einmal spontan unser komplettes Podcast-Programm für den Dezember um, produzierten schon mal 2 Sendungen und stellten unser Filmprogramm komplett auf die Filme der DEFA um. Schnell waren Kati und ich überrascht, wie viele der klassischen Filme in den verschiedenen Streamingportalen wie Netflix und Amazon Prime verfügbar waren. Vor allem die allseits beliebten Märchenfilme gab es zu Hauf und so war es vor allem nur die Zeitfrage, die unseren Filmkonsum in den nächsten Wochen beeinflussen sollte. Zum Zeitpunkt dieses Blogbeitrags am 27. Dezember haben wir 19 Spielfilme und unzählige Animationskurzfilme gesehen, die entweder von der DEFA selbst produziert oder zumindest von ihr synchronisiert wurden. Zu letzterem später.

Märchenfilme und Kindheitserinnerungen
Wie ich bereits erwähnte gehören einige DEFA-Filme zu meiner Kindheit. Dabei gab es bei den von uns geguckten Filmen auch immer wieder Vertreter, bei denen ich mir einfach nicht zu 100 Prozent sicher war, ob ich sie schon einmal gesehen hatte oder nicht. So war ich mir vorher recht sicher „Moritz in der Litfaßsäule“ als Kind mehrfach gesehen zu haben, das stellte sich nach dem Film dann doch als Trugschluss heraus. Das gleiche galt für einige der Märchenfilme. Gerade bei der wunderschönen DEFA-Verfilmung von Frau Holle hatten sich über die Jahre Erinnerungen aus der westdeutschen Variante mit dieser Fassung vermischt, so dass meine Lieblingsversion dieses Märchenfilms wohl eher eine Mischung aus beiden war. Um das zu verifizieren schauten wir innerhalb des DEFAzembers auch noch alle Versionen von Frau Holle, die wir auftreiben konnten. Dazu gehörten die bereits erwähnten west- und ostdeutschen Fassungen, eine moderne ARD-Neuverfilmung aus den späten 2000er Jahren, aber auch ein frühes Fernsehstück der Augsburger Puppenkiste. Plötzlich hatten wir eine unbändige Lust auf Märchenfilme und diese Lust konnte die DEFA mit Bravour stillen. Und immer wieder stießen wir dabei auf Filme, die ich tatsächlich schon in meiner Kindheit gesehen hatte und die dabei auch bleibenden Eindruck bei mir hinterlassen hatten. So hatte ich jahrelang das gruselige Bild vom geköpften Pferd Fallada vor Augen, das von einer hohen Mauer aus zur Gänseprinzessin sprach. Jetzt erst als Erwachsener erkannte ich wie der Trick damals gelang und die Szene verlor ihren Horror.

Neben den klassischen Märchen machte ich aber auch eine erneute Begegnung mit dem Drachen Daniel. Ein Junge, der in seiner Klasse eher der Außenseiter ist, verwandelt sich durch einen Wunschgegenstand in einen menschengroßen Drachen und bringt seine Umgebung ordentlich durcheinander. Mit vielen Jahren Abstand und einem erwachseneren Auge fand ich gerade diesen Film in vielen seinen Facetten sehr problematisch. Eine Sache, über die in unserem Podcast vermutlich im nächsten DEFAzember noch zu reden sein wird.

Animation macht Kinder froh und Erwachsene ebenso
Mir war im Vorfeld schon bewusst, dass die DEFA auch in Sachen Trickfilm einiges zu bieten hatte. Immerhin ist das Ost-Sandmännchen heute bundesweit für den Abendgruß zuständig und traditionell in Stop Motion gestaltet und nicht in CGI. Und genau diese Stop-Motion-Tricktechnik brachten die Trickfilmer*innen in der DDR zur Perfektion. Wir schauten hier eine ca. 5stündige Zusammenstellung auf DVD an, die wir aus der Bücherei ausgeliehen haben. Am stärksten blieben mir auch aus meiner Kindheit die Puppentrickfilme über den Berggeist Rübezahl im Gedächtnis. Ich hatte sie als sehr gruselig in Erinnerung, was sich nach erneutem Schauen einer Episode auch bestätigte. Das lag vermutlich an seiner Rachsucht, denn wenn er Menschen für ihre Habgier und ihre Respektlosigkeiten bestrafte, verwandelte er sie nicht selten in beinahe leblose Dinge, so wie hier in eine Vogelscheuche. Klassische Zeichentrickfilme hatte die DEFA auch zu bieten, diese sind mir aber als Kind kaum aufgefallen und so auch nicht im Gedächtnis geblieben. Im Bereich der animierten Erwachsenenunterhaltung ging es eher experimentell zu. Dort konnte uns nicht besonders viel wirklich begeistern.

Importware
Bereits ganz zu Anfang der Filmguckaktion kam die Frage auf, ob denn auch die von der DEFA synchronisierten Filme in die Aktion passen würde. Eigentlich nicht, war die Antwort, nur die von der DEFA produzierten. Ich bin der Meinung, dass Synchronisation auch immer eine Form der Adaption ist und ein sozialistisches System wie die DDR ganz genau überlegte, welche Filme aus den befreundeten Bruderstaaten dem heimischen Publikum zugemutet werden konnten. Und vor allem auch in welcher Form. Und vielleicht genau deswegen gehörten die russischen und tschechisch-slowakischen Filme fest zur Kindheit der jungen DDR-Bürger*innen. Daneben ist der DEFA-Weihnachtsklassiker „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“, der heute von Menschen in Ost UND West gleichermaßen geliebt wird,  eine tschechische Co-Produktion. Einen eher verstörenden Erstkontakt hatte ich allerdings mit „Der Hirsch mit dem goldenen Geweih“, ein komplett überdrehter, knallbunter Filmrausch, der neben einer auf einer Bratpfanne Gitarre spielenden Baba Yaga auch den hüpfenden Kloß Kolobok bietet. Ein verstörend bis albernes Spektakel. Bei „Saxana – Das Mädchen auf dem Besenstiel“ machte ich sogar eine erneute Begegnung mit Vladimír Menšík, einem der tschechischen Schauspieler mit dem meisten Wiedererkennungswert für mich. Ist er doch in so klassischen Serien wie „Der fliegende Ferdinand“, „Die Märchenbraut“, „Pan Tau“ und last but auf keinen Fall least „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ mit dabei.

Pläne für den DEFAzember 2019
Insgesamt haben wir größtenteils Märchen- und Kinderfilme gesehen. Ein Umstand, den vor allem der herannahenden Weihnachtszeit geschuldet war. Wir haben die Weihnachtsfeiertage bei meinen Schwiegereltern verbracht und dort im Fernsehen alles mitgenommen, was lief. Der nächste DEFAzember wird uns daher vermutlich mit anderen Genres zusammenbringen. Die DEFA drehte nämlich nicht nur klickibunte Märchen, sondern auch recht erwachsene Science-Fiction-Streifen, von denen wir mit „Eolomea“ zumindest einen sahen. Das Angebot war ohnehin schier endlos. Wir konnten aus den bereits erwähnten Streamingplattformen währen, hatten Zugriff auf das DVD-Angebot der Leipziger Bibliothek und seit neuestem sogar auf deren Online-Film-Angebot, dass eine große Zahl klassischer DEFA-Filme bietet. Ebenso möchte ich kommenden Jahr noch mehr Filme aus meiner Kindheit neu entdecken. Dazu gehört der Puppentrickfilm „Die fliegende Windmühle“ und das Anarcho-Märchen „Olle Hexe“.

Podcasts und weitere Empfehlungen
Natürlich wurde der DEFAzember auch in Form von Podcasts zelebriert. Hier einerseits die Sendungen, die wir produziert haben, andererseits aber auch einige andere. Sollte ich welche vergessen haben, ergänzt sie bitte in den Kommentaren:

Das waren alle Podcasts zum DEFAzember, die ich gefunden habe. Wie ihr seht mit deutlicher Teilnahme von uns und Becci von den Kulturpessimist*innen. Ich hoffe, dass im nächsten Jahr noch viele andere Projekte teilnehmen und die Stimmen und Perspektiven dadurch noch vielfältiger werden. Auf der Seite Letterboxd findet ihr unter dem Suchbegriff „DEFAzember“ zumindest noch die zahlreichen Filmlisten einzelner Teilnehmer*innen.

Wir sind im nächsten Jahr wieder mit dabei.

Neue Adressen für die Podcast-Blogs

Wie zu jedem Jahresbeginn befindet sich NerdNerdNerd wieder in einer Umbauphase. Das bedeutet in diesem Jahr vor allem, dass wir die Plattform Blogsport verlassen werden. Nicht weil sie uns nicht mehr gefallen hätte oder sie in irgendeiner Art unzuverlässig gewesen war. Bis auf ein paar kleiner Serverausfälle, die aber normal sind, haben wir nichts zu bemängeln. Es geht uns um Eindeutigkeit und weniger Redundanz. Dadurch, dass alle Sendungen außer dem Hauptformat noch mal in einem eigenen Feed landen, mussten wir manche Sendungen drei mal in Feeds eintragen. Das war zunehmend anstrengend und sobald ein Hobby zur Arbeit wird, wird es unbequem. Darum haben alle Podcasts nun eigene Adressen, die auch gleichzeitig die ursprünglichen Feed-Aggregatoren sind. Damit werden Zeit und Nerven gespart, die wir dann später in weitere Sendungen für euch stecken können. Mittelfristig sollen alle Podcastsblogs, die derzeit noch über Blogger von Google zu erreichen sind, auch über eine DE-Domain erreichbar sein. Dazu müssen aber noch ein paar Dinge im privaten Bereich geregelt werden, bevor wir uns dieser Aufgabe stellen können.

Hier die Auflistung der aktuellen Podcastformate und wo ihr sie erreichen könnt:
NerdNerdNerd Masterfeed (ALLE Folgen inklusive dem NNN-Podcast): https://dreinerd.blogspot.com/
Die Sendung mit dem Nerd: https://nerdsendung.blogspot.com/
König der Podcasts: https://koenigderpodcasts.blogspot.com/
Anime @ NerdNerdNerd: https://anime-nerdnerdnerd.blogspot.com/

Auf diesen Seiten bekommt ihr ebenfalls weiterhin ALLE Informationen zu RSS-, Fyyd- und iTunes-Adressen auf einen Blick. Vielen Dank für eure Treue bisher. Hier geht es aber erstmal nicht weiter!

Live-Sendung am 11. November 2017

Am 11. November 2017 findet zum 5. Mal die sogenannte Night of the Pods des Raucherbalkons statt. Dieses mal allerdings am Nachmittag. Auch wir konnten einen der begehrten Sendeplätze ergattern. Ab 16:00 Uhr könnt ihr zunächst NerdNerdNerd und um 16:30 Uhr Kati mit Schläfst du schon? lauschen.

Den Live-Stream findet ihr am 11. November ab 13:00 Uhr auf der Homepage der PodWG: http://podwg.de/night-of-the-pods/
Weitere Infos und alle weiteren teilnehmenden Podcasts findet ihr auf der Seite des Raucherbalkons: https://raucherbalkon.wordpress.com/night-of-the-pods/

Schaltet zahlreich ein. Es wird wie im Frühjahr bestimmt wieder lustig. Natürlich bekommt ihr die Aufzeichnung so bald als möglich auch über das normale Podcast-Abo.

Auf Wiedernerd!

Macht mit bei der NNN-Weihnachtsgala 2017


Wie jedes Jahr wollen wir auch an diesem Heiligabend eine besondere Sendung veröffentlichen. Anders als die vergangenen Male wird es aber keine Schwerpunktsendung zu einem bestimmten Thema geben. Wir wollen dieses Jahr mit euch gemeinsam auf das Christkind (oder wer auch sonst bei euch die Geschenke bringt) warten und uns mehr oder minder besinnlich die Zeit bis zur Bescherung und dem anschließenden Fressgelage vertreiben. Darum veranstalten wir in diesem Jahr zum ersten Mal die große NerdNerdNerd-Weihnachtsgala mit Geschichten, Rezepten und allerlei Unsinn.

Aber damit nicht genug. Ihr könnt bei der Weihnachtsgala mit einem eigenen Beitrag dabei sein. Dazu könnt ihr entweder alleine oder mit mehreren einen kleinen Gastbeitrag von ungefähr maximal 10 Minuten aufnehmen und an uns senden. Thematisch habt ihr dabei freie Hand, es sollte sich allerdings an die üblichen Sitten und Gepflogenheiten halten. Wir behalten es uns ggf vor Beiträge nicht zu senden, sollten sie übers Ziel hinausschießen. Ein Bezug zu Weihnachten oder anderen Jahresendfesten ist nicht zwingend erforderlich.

Bitte schickt eure Beiträge bis zum 1. Dezember 3. Dezember 2017 entweder per Mail an nerdnerdnerd.podcast@gmail.com oder an den Twitter-Account @NNN_Podcast. Ein unkomprimiertes Format wie bspw FLAC oder WAV ist uns dabei am liebsten. Unter diesen Adressen stehe ich auch für weitere Fragen zur Verfügung.

Ich freue mich über rege Teilnahme. Wir möchten diese Weihnachtsgala eventuell zu der gleichen Tradition machen, die die Weihnachtssonderfolgen schon lange sind. Also ran an die Mikros und ab dafür.

Sind wir noch zu retten?

Heute tue ich etwas, das ich schon sehr lange nicht mehr gemacht habe. Einen Textbeitrag schreiben. Warum tue ich das? Ich habe ein Problem. Ein Problem mit der allgemeinen Berichterstattung über Comics im Internet. Ja, das war neulich schon mal Thema. Ich weiß. Ja, das Problem ist nicht neu. Ich weiß. Ich bin im Moment aber an einem Punkt, der es mir schwer macht, mein aus Liebe zum Medium und aus dem Spaß daran geborenes kleines Projekt weiterzuführen. Ich weiß nicht, ob ich eine Lösung für dieses Problem anbieten kann. Ich weiß nicht mal, ob irgendjemand diesen Beitrag überhaupt lesen wird. Aber auch das ist Teil des Problems. Aber was ist mein Problem?

Es gibt keine unabhängige Berichterstattung über Comics. Wie kann ich so etwas Absolutes sagen? Ganz einfach. Der deutschsprachige Comic-Markt ist klein. Somit sind Comiclesende auch immer Exoten. Sonderlinge. Man wird eben komisch angeguckt, wenn bermerkt wird, dass man Comics liest. Hat bestimmt schon mal jeder erlebt. Trotz dem Comics in Form der gesellschaftlich akzeptierteren Graphic Novels in den Feuilletons großer Tageszeitungen angekommen zu sein scheinen, fühlt man sich als Comic-Fan immer noch wie ein Aussätziger. Zu trivial, Kinderkram. Lies doch mal lieber ein „richtiges“ Buch. Comics als Hobby ist etwas für Nerds. Daran ändert auch die Existenz der Superheld_Innen im Kino und TV nichts. Diese sind von ihrem Ursprungsmedium so sehr entfremdet, dass die hohen Einspielergebnisse sich eben nicht auf die Verkaufszahlen der bunten Heftchen auswirken. Keine Angst ich komme gleich auf des Pudels Kern.

Die Beschäftigung mit dem Thema Comic als Hobby oder Beruf hat immer auch mit Idealismus zu tun. Comic-Schaffende klagen darüber, von ihrem Werk nicht leben zu können. Auftragsarbeiten halten die Webcomics am Leben. Autragsarbeiten für Apotheken-Umschauen und Jugendmagazine, von denen die Leserschaft des innovativen und frechen Webcomics kaum etwas mitbekommt. Im berichtenden Bereich ist es eher noch schwerer. Wenn man nicht gerade für Feuilletons einer großen Zeitung arbeitet, führt man wahrscheinlich einen kleinen Blog, schreibt (für) Sekundarliteratur, produziert einen Podcast und/oder eine Sendung auf Youtube (oder anderen Videoplattformen, aber eben meistens Youtube). Um vielleicht irgendwann davon Leben zu können? Im Videobereich dürfte das häufiger vorkommen. Groß ist der Traum, es in einem Mediennetzwerk zu etwas zu bringen. Andere machen es doch vor. Wie schwer kann es sein, jede Woche 10 Minuten in eine Kamera zu gucken und Unsinn zu reden? Wie aufwändig kann es sein, ein wöchentliches Podcast-Projekt zu betreuen? Man redet doch nur in ein Mikrofon? Einen Text schreiben? Pah! Pillepalle!

Die Antwort? Fucking schwer! Ich kann es tatsächlich nur aus der Perspektive eines Blogs und Podcasts bewerten. Youtube habe und werde ich nie machen. Ich weiß aber, dass die Arbeit an 5 – 10 Minuten Videomaterial pro Woche sehr zeitfressend ist. Für alle Bereiche gilt: Je professioneller es sein soll, desto mehr Zeit nimmt es auch in Anspruch.

Wenn es so anstrengend ist, warum mache ich es dann? Weil es mir Spaß macht. Ich rede gerne über die Dinge, die mich beschäftigen. Nein, ich will kein Geld damit verdienen. Nein, ich brauche kein großes Publikum, das mir zujubelt und mich toll findet. Ich habe nur das verquere Bedürfnis anderen Menschen meine Meinung mitzuteilen. Vielleicht, weil ich denke, andere sollten hören, was ich zu sagen habe? Ja. Aber NerdNerdNerd war und wird immer ein Angebot sein. Dieses Angebot kann man wahrnehmen oder nicht.

Aber was ist jetzt das Problem? Ich mache nicht nur Podcasts, ich höre sie auch. Sehr gerne. Podcasts haben in meinem Leben vor etlichen Jahren das Fernsehen ersetzt. Wenn ich meine Zeit schon verplempern will, höre ich eben Leuten zu, die wirklich was zu sagen haben. Die Themen gehen von Popkultur (Comics, Filme, Videospiele) über (netz-)politische Diskussionen zu Laber-Podcasts. Und ich lege Wert darauf, am Ende etwas schlauer zu sein als vorher. Jetzt kann es vorkommen, dass ich besser informiert bin als die Menschen, denen ich gerade zugehört habe, Dinge besser beurteilen kann. Oder ganz platt gesagt: die Leute keinen blassen Dunst haben, von was sie da überhaupt reden. Und dann guckt man auf ihr Publikum. Angebliche Hörerzahlen im 4stelligen Bereich. Youtube-Abos noch und nöcher. Erfolg und Qualität sind immer zwei verschiedene paar Schuhe, das war so und wird immer so sein.

Bin ich neidisch? Ja. Ich habe das Gefühl ein gutes Angebot zu liefern. Bin gut informiert, könnte mich aber gelegentlich besser vorbereiten. Ich kann die Dinge, die ich ca. alle 2 Wochen in meiner eigenen kleinen Sendung von mir gebe, fundiert einschätzen und stocher nicht ziellos im Dunkeln herum, wie andere Podcasts. Aber mir fehlt die Reichweite: Und jetzt komme ich endlich auf meine Ausgangsaussage zurück.

Wie bekommt man Reichweite? Ich komme oft durch Zufall auf für mich interessante Angebote. Etwas wird von jemanden empfohlen, retweetet, geherzt, verlinkt oder besprochen. Das deutschsprache Podcast-Angebot ist unübersichtlich. Vom internationalen gar nicht erst zu sprechen. Die deutschsprachige Comic-Podcast-Szene ist allerdings sehr übersichtlich. Die vorhandenen reinen Podcast-Formate lassen sich an 2 Händen abzählen. Für die relevanten Podcasts mit Comic-Bezug oder feste Comic-Rubriken reichen 2 weitere Hände. Nische in der Nische. Es ist nicht schwer, in dieser Nische wiederum seine Nische zu finden. So breitgefächert ist das Thema Comics. Jeder hat seinen eigenen Ansatz, kein Comic-Podcast ist wie der andere. Im Bereich der Blogs sieht das schon anders aus. Einen Blog aufzusetzen ist technisch einfacher als einen Podcast zu produzieren. Einfach ein WordPress aufsetzen. Gibts schon fertig auf WordPress.com und losgeschrieben. Ein wenig Talent um Buchstaben, Zahlen und Sonderzeichen aneinander zu reihen braucht es zwar auch, ist aber leider keine Grundvoraussetzung.

Der Blog steht, wie bekomme ich die Leute jetzt auf meine Seite? Drauf los schreiben/reden und hoffen, dass es jemand mitbekommt. Exakt so mache ich es. Ich mache keine Werbung, verlinke Sendungen ein Mal auf Twitter und Facebook. Ich dränge mich nicht auf. Ich habe das, was ich machen wollte ja schon erreicht. Ich habe schon ins Internet geredet. Mein Angebot liegt dort, ihr könnt es mitnehmen wenn ihr wollt. Kostenlos, ohne Werbung. Ergebnis: Eine kleine eingeschworene Hörerschaft.

Wie machen es dann andere? Es gibt den stehenden Begriff des Click-Baits: Methoden, die das Publikum dazu bewegen auf das Angebot zu reagieren. Das geht sehr gut mit Gerüchten über anstehende (Superhelden-)Kinofilme. Zieht garantiert immer. Und Gewinnspiele in Partnerschaft mit allem möglichen. Haben schließlich alle was von. Der Comic-Verlag, Merchandise-Hersteller, Videospiel-Publisher, Filmverleih gibt Material für das Gewinnspiel, der Podcast oder Blog verlost es, macht damit Werbung für das Material und zieht damit neues Publikum an, das wiederum das Gefühl eines Mehrwerts hat, den aber nur die Leute tatsächlich genießen, die gewonnen haben. Ein Win-Win Situation? Nein. Denn mit der Qualität der Beiträge hat dies gar nichts zu tun. Es gab vor ein paar Jahren einen Comic-Blog, der daraus ein Geschäftsmodell formuliert hat. Der sogenannte Comic Hive hat über genau diese Mechaniken versucht ein Publikum zu mobilisieren, das durch Page-Impressions und somit Werbeeinahmen den angeschlagenen Consol Verlag (der das Projekt gestartet hat) retten sollte. Die Textqualität, um die es gar nicht ging, war unterirdisch. Newsmeldungen bestanden aus Gerüchten, kurze Beiträge wurden auf mehrere Seiten aufgeteilt um mehr Seitenaufrufe zu generieren. Die Rechnung ging nicht auf, der Verlag musste Insolvenz anmelden, der Bumms wurde geschlossen.

Das Problem habe ich nicht alleine. Es gibt viele tolle Projekte, die viel mehr Aufmerksamkeit verdient hätten. Die Comic Cookies, Yay Comics zum Beispiel. Tolle Projekte, die vielleicht sogar ein größeres Publikum haben als NerdNerdNerd. Aber auf den vorderen Plätzen der iTunes-Charts sucht man sie vergebens. Und auch da ist es nicht die fehlende Qualität, sondern die fehlende Reichweite.

Wie lösen WIR das Problem? Unabhängigkeit ist das Stichwort. Ich lasse mich nicht kaufen. Weder durch oder von Rezensionsexemplaren, noch durch Gewinnspiele. Ja, ich bekomme hin und wieder Rezensionsexemplare. Gelegentlich liegt ein großer brauner Umschlag mit einem Comic-Heft darin in meinem Briefkasten. Es ist kein Brief beigelegt, keine Aufforderungen dieses Comic zu besprechen oder zu bewerben. Aber die Botschaft ist klar. Du bekommst es umsonst, aber du musst es bewerben. Und wenn du es gut bewertest, bekommt du noch eins. Und irgendwann so viele, dass du keine eigenen Comics mehr kaufen brauchst, sondern deinen Blog und Podcast nur durch Rezensionsexemplare bestreiten kannst. Zum Dank retweeten und teilen wir sogar deinen Podcast oder Blog. Der pawlowsche Comic-Nerd ist geboren. Das Signal ein brauner Umschlag, das Sabbern eine Review, die noch vor Erscheinungstermin ausgespuckt wird. Man muss ja der erste sein um seine Reichweite hochzuhalten. Gibts bei mir nicht. Ich bewerte Comics, wie ich sie bewerte. Egal ob ich sie geschenkt bekomme oder nicht. Habe ich bereits im Podcast mal erklärt und zwar in dieser Folge. Mein Programm ist nicht von einem Comic-Verlag oder -Lizenznehmer abhängig. Allerdings muss ich damit leben, so meine Reichweite nicht erhöhen zu können. Eine Hand wäscht die andere ist hier also nicht möglich.

Also was ist die Lösung? Eine Idee war vor ein paar Wochen, den Namen des Reviewenden von der Review zu trennen. Wenn man eine wie auch immer geartete Geschäftsbeziehung zu einem Verlag nicht gefährden will, dennoch etwas Negatives zu sagen hat, hat man so die Möglichkeit ehrlich zu kritisieren. Leider fällt damit das Gewicht der Person hinter der Kritik unter den Tisch. Die Aussage eines Comic-Historikers bekommt die selbe Bedeutung wie die eines kleinen Podcasters *hust* wie meine Wenigkeit. Dieses Projekt gibt es bereits. Es heißt FUCKSCHEISSCOMICS und hat schon ein paar Beiträge.

Es geht auch anders. Unabhängige Comic-Projekte profitieren wie alle anderen von Vernetzung. Sich untereinander zu bewerben weckt das Interesse des Publikums. So wird unabhängige ehrliche Kritik gestärkt und bekommt mehr Gewicht.

Ab wann bin ich denn unabhängig? Gute Frage. Ich selbst bezeichne mich als unabhängig, bekomme aber immer mal wieder Rezenzionsexemplare geschenkt. Im Unterschied zu anderen Projekten kann ich meinen Podcast aber auch dann noch voll bestreiten, wenn diese Sachzuwendungen wegfallen. Ebenso werde ich nicht durch einen Comic-Verlag o. Ä. finaziell unterstützt. Warum auch ein Sponsoring mich beeinflusst, erkläre ich im oben verlinkten Podcast.

Wie kann diese Vernetzung aussehen? Erst kürzlich hat sich ein Podcast-Werbenetzwerk namens Castronauten gegründet. Das Ziel ist es, die Reichweite der im Moment noch 25 beteiligten Projekte zu bündeln und das Angebot so für Sponsoren und Werbetreibende attraktiv zu machen. Von der Bündelung der Reichweite profitieren vor allem erst mal die kleineren Podcasts in diesem Projekt, da man sich das Publikum unter Umständen teilt. So etwas brauchen wir im Comic-Bereich. Podcastenden und Bloggende sind Eigenbrödler, das ist mir bekannt und gilt für mich wie für euch. Aber durch eine gemeinsame Plattform schaffen wir mehr Aufmerksamkeit für unsere Arbeit. Für ehrliche fundierte Besprechungen. So bekommen Leser- und Hörerschaft und schlussendlich auch die Comic-Verlage ein besseres Bild für den aktuellen Markt. Der Geschmack beider Seiten wird geschärft und die Berichterstattung wird nicht durch „gekaufte“ Beiträge verwässert.

Ich muss diese vielen Gedanken selbst erst einmal sacken lassen. Das Thema lag mir schon lange auf der Seele und die Idee eines Netzwerks trage ich schon lange mit mir herum. Dankbar bin ich wie immer für Ideen, Kritik, Verbesserungsvorschläge und sogar ein „Steffen, du hast keine Ahnung, hier und dort liegst du falsch“ kann diese Diskussion vorranbringen. Danke für eure Aufmerksamkeit, auf Wiedernerd.

[HÖRTIPP] Geschenke aus der Dose

Während wir bei NerdNerdNerd noch fleißig an unserem Weihnachtsprogramm basteln, gibt es aber auch noch Aktivitäten meinerseits außerhalb von NNN. So bin ich Teil des Projekts „Geschenke aus der Dose“ von Lars Engelmann. Dieser betreibt ansonsten den Vorlese-Podcast Geschichtendose. Für den sogenannten „Jahresendkalendar“ — es ist nämlich kein Adventskalender — habe ich einer der vielen Geschichten verfasst. Wann diese genau erscheinen wird, kann ich nicht sagen. Um nichts zu verpassen, könnt ihr aber einfach den Podcast abonnieren und bekommt dann immer die aktuelle Folge in euren Podcatcher oder Feed-Reader eures geringsten Missvertrauens.

Eine kurze Vorstellung des Projekts sowie den Feed zum Abonnieren des Podcastes findet ihr auf http://geschenke.geschichtendose.de/.

Ich bin hochgespannt auf das Ergebnis und vor allem auch darauf, wer meine Geschichten vorlesen wird. Das konnte ich aufgrund eines… wie soll man sagen… BESCHISSENEN SCHEISSMIKROFONS nicht selbst erledigen…

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[IN EIGENER SACHE] NNN-Podcast im RSS-Feed

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Max und ich haben uns heute zusammengesetzt und haben am NNN-Podcast gewerkelt. Das heißt, dass ihr den Podcast nun auch als RSS-Feed abonnieren könnt. Ebenso ist der Podcast nun nicht mehr auf Soundcloud zu finden (oder bald). Stattdessen werden wir auf unserem Soundcloud immer mal wieder kürzere Soundschnipsel hinterlassen.

Den neuen RSS-Feed findet ihr [HIER].

Das heißt, dass der NNN-Podcast nun auch regelmäßig und meist monatlich erscheinen wird. Für die nächsten Monate haben wir zudem mehrere Sondersendungen geplant, sodass es vermutlich sogar bis zu 2 Sendungen pro Monat geben wird. Das einzige was nun noch fehlt sind Einträge bei den einschlägigen Podcast-Seiten. Auch daran wird dann noch gewerkelt.

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[FEATURE] Leseempfehlungen für Halloween 2013

GreatPumpkinJa, das Review-Geschäft auf NerdNerdNerd ist etwas eingeschlafen. Hauptgrund dürfte unverkennbar der NNN-Podcast sein, der jetzt schon seit August läuft, und der Max und mich seit dem zeitlich voll ausfüllt. Trotzdem möchte ich mit kleineren Artikeln wie diesem hier immer mal wieder einen Blick auf lesenswerte Comic-Hefte werfen. Dieses Mal ergänzend zu unserem Gespräch in NNN003 zu „Bart Simpsons Horrorshow“ einige Grusel-Comics, die in den letzten Wochen erschienen oder die euch ansonsten die Zeit vergruseln könnten. [FEATURE] Leseempfehlungen für Halloween 2013 weiterlesen

[IN EIGENER SACHE] 1 Jahr NerdNerdNerd – Wie geht es weiter?

Vor etwas mehr als 1 Jahr, genauer am 5. September 2012, gründete ich dieses Projekt. Was war eigentlich mein Vorhaben? Ich wollte einen Comic-Blog starten. Auf dem alten Blog, der eigentlich für mein Musikerprojekt gedacht war, bloggte ich schon länger auch über Comics, Filme und Videospiele. Und das Thema Comics wurde immer dominierender. Mit diesem Blog war ich aber unzufrieden geworden, da sich die Ausrichtung einfach zu sehr von dem entfernt hatte, für was der Blog eigentlich gedacht war: meiner Musik. Dazu kam das Problem, dass ich dort gewohnheitsmäßig auf Englisch schrieb, da ich auch mit meiner Musik auf ein internationales Publikum abziele. Als ich dann plötzlich über die Serie „My Little Pony“ schrieb, schossen die Klickzahlen plötzlich in die Höhe. Mein alter Blog war aber nicht mehr das, was er mal sein sollte.

Etwas Neues musste her. Ich wollte gezielter über Comics und Popkultur schreiben und auf Deutsch. Der alte Blog war kaputt geschrieben, die WordPress-Version der Blog-Plattform veraltet. Relativ spontan klickte ich mir einen neuen Account auf der gleichen Plattform, die aber mittlerweile eine aktuellere WordPress-Version verwendete. NerdNerdNerd war geboren. NerdNerdNerd an sich war von vornherein aber auch als Versuchsballon gedacht. Ich wollte erst schauen, ob ich auch langfristig motiviert war, regelmäßig über mein Hobby Comics zu bloggen. Daneben war es mir vor allem wichtig, einen Platz für Artikel zu haben, die ich nicht bei der Zeitschrift Lotek64 — einem Magazin über Retro-Games uä. für das ich seit 2007 arbeite — unterbringen konnte oder gar können würde. Etwas hochgestapelt wollte ich mit NerdNerdNerd den Grundstein für etwas Größeres legen. Anfangs suchte ich noch krampfhaft nach Gastautoren, die sich um die Themen kümmern sollten, die ich selbst aus Zeitgründen nicht abdecken konnte oder wollte. Zeitweise hatte ich auch 2 Gastautoren, beide quittierten irgendwann aus Zeitgründen den Dienst und ich war wieder alleine. Inzwischen habe ich Schlagzahl der Artikel weit heruntergeschraubt. Von den zahlreichen Rubriken der Anfangszeit sind nur noch wenige übrig geblieben. Meine Lieblingsrubrik das sogenannte Nerdgezwitscher musste vor allem darum eingestellt werden, weil ich die Plattform Twitter mit der Zeit immer weniger nutzte. Aber zum Thema Twitter kommen wir gleich noch mal. Kleinere Rubriken wie der Fun Fact mussten aus Zeitgründen verschwinden. Ich hatte einfach nicht mehr die Zeit zusätzlich zu meiner Arbeit bei Lotek64 alle 2 Wochen einen solchen Fun Fact zu recherchieren, da sich die Themengebiete nicht selten überschnitten.

Inzwischen ist NerdNerdNerd einfach nur noch der Ort, an dem ich über Comics, Filme, Bücher, Serien, oder, oder, oder schreibe, die mir gut gefallen haben oder eben nicht. Ich reviewe längst nicht alles, was ich lese. Nur wenn ich das Gefühl habe, ich hätte etwas über ein Thema zu sagen, egal ob positiv oder negativ, schreibe ich einen Artikel. Mit der Zeit habe ich auch gelernt zu warten. Reviews müssen nicht am Veröffentlichungstag erscheinen oder etwas später erscheinen. Es ist nicht schlimm, wenn bereits etwas Zeit vergangen ist, bevor die Review erscheint. Es gab eine kurze Phase, da lieferte ich mir einen unbewussten Wettlauf mit einem anderen Blog als wir beide den gleichen Event reviewten. Mein „Kontrahent“ meinte dann irgendwann, ich hätte noch bis irgendwann abends Zeit bevor er seine Review veröffentlichen würde. Ich meinte dann, ich würde das Heft ohnehin erst in wenigen Tagen erhalten und dass es sich auch nicht um einen Wettlauf handeln würde, wer zuerst irgendwelche Reviews bereitstellen würde.

Seit diesem Sommer läuft auch langsam das NNN-Podcast Projekt an. Die bisherigen Sendungen sind ebenfalls Versuchsballone. Seitdem ich aber im Juni mit meinem Kumpel Fabian die Geocaching-Tour durch unsere Heimatstadt gemacht habe weiß ich: Ich will auch was mit Audio machen. Dazu bin ich dann doch zu sehr Musiker, als dass ich diese Möglichkeit auslassen möchte. Der NNN-Podcast soll anders sein, als andere Comic-Podcasts. Die Sendungen sind kurz — maximal 30 – 40 Minuten –, die Themen werden kompakt besprochen und man kann ähnlich wie beim NerdNerdNerd-Blog mit jedem Thema rechnen. Die erste Ausgabe ist zwar noch recht monothematisch, dies wird sich aber bereits mit der 2. Sendung erledigt haben. Das Podcast-Projekt wird noch um wenigstens 1 weiteres Format ergänzt werden, dass sich vom Ursprungsthema „Comics“ komplett abheben, aber im Bereich der Popkultur bleiben wird.

Zukünftig versuche ich Social Networks noch besser zu nutzen. Ich werde alsbald meinen Twitteraccount, den ich bereits seit vielen Jahren pflege, eindampfen. Es wird einen neuen Account nur für den Blog geben. Twitter als Kommunikationsplattform erscheint mir schon länger ungeeignet. Bei den 140 Zeichen, die man zum Schreiben von Nachrichten zur Verfügung hat, sind Missverständnisse in Diskussionen vorprogrammiert. App.net bietet mehr Zeichen — fast doppelt so viele. Beim kostenlosen Account kann man daneben nur 40 anderen Accounts folgen. Mehr braucht man auch nicht. Bis vor kurzem folgte ich noch über 280 Twitter-Accounts. Bei einer regelmäßigen Aufräumaktion kickte ich fast 50 davon raus und stellte fest, dass ich die meisten anderen auch nicht wirklich brauchte. Daneben wird eine Facebook-Seite für den Blog und vor allem den Podcast eingerichtet werden, bei der auch alle Podcast-Sprecher teilnehmen werden. Derzeit denke ich über einen Umzug des Blogs nach. Und dies alles, um NerdNerdNerd auf die nächst höhere Entwicklungsstufe zu hieven. Mit dem Podcast liegen wir genau in meinem Zeitplan, es hat sich einfach alles gefügt. Alles andere wird auch folgen.

Ich sehe zwar noch etwas Nebel am Horizont, bin aber optimistisch, dass NNN genau dort landen wird, wo ich im September 2012 hinwollte.

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[FEATURE] Die Faszination des Hässlichen

hasslichIch bin zwar in den 1980ern geboren, wirklich aufgewachsen bin ich aber in den 1990ern. Somit habe ich auch das Fernsehprogramm dieses Jahrzehnts erlebt. Während viele Leute in meinem Alter heute von Serien wie „Saber Rider“ oder „Thundercats“ schwärmen, bin ich nach wie vor verwundert, dass diese Meilensteine des Kinder-TVs so konsequent an mir vorbeigehen konnten. Ich habe dafür die Serien des Senders Nickelodeon genossen. Und die waren ganz schön hässlich. [FEATURE] Die Faszination des Hässlichen weiterlesen